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Tipps und Tricks
Tipp1: Sternenfotografie

Kennst du diese super gelungen Sternenbilder?
Ich zeige dir, wie du diese ganz einfach selber erstellen kannst:
 
1. Die Location
Um möglichst viele Sterne auf dein Foto zu bekommen,
musst du an einem Ort fotografieren, wo es wirklich stockdunkel ist.
In einer großen Stadt sieht man fast gar keine Sterne aufgrund der Lichtverschmutzung.
Gehe also soweit wie möglich von Lichtern von Häusern, Laternen etc.
weg, zum Beispiel in einen Wald, oder auf ein Feld.

2. Die Einstellungen
Stelle deine Kamera in den Manuellen Modus und nehme diese Einstellungen vor:

Blende: Die Blende muss soweit wie möglich offen sein, damit viel Licht rein kommt,
was bei der Sternenfotografie sehr sehr wichtig ist. 
Am besten ist hier der Wert f1.8 bis f5.6

Verschlusszeit: Diese solltest du zwischen 10 und 25 Sekunden einstellen,
weil du wie eben schon erwähnt sehr viel Licht benötigst.
Wenn du aber zu Lange belichtest, sind die Sterne keine Punkte mehr, 
sondern Streifen, da sich die Erde dreht, und so die Sterne verschwimmen lässt

ISO: Hier musst du ein wenig rumexperimentieren. Meist brauchst du hier einen
ziemlich hohen Wert zwischen 400 und 3200. Das hängt aber stark davon ab,
wie lange du belichtest und wie offen deine Blende ist


 
Tipp 2:
Unscharfer Hintergrund

Besonders bei Menschen oder Tieren sieht es ziemlich schön aus,
wenn der Hintergrund sehr unscharf ist.
Ich zeige dir, wie das geht:

1. Die Einstellungen
 
Das einzige, was du dafür machen musst, ist die Blende manuell einzustellen.
Hier gilt: Je kleiner die Blendenzahl (ZB. f1,8), desto offener wird die Blende und
so unschärfer der Hintergund.
Außerdem gilt: Je weiter sich das Motiv vom Hintergrund befindet, desto unschärfer wird dieser.

Wenn du ZB. bei einer Kompaktkamera die Blende nicht manuell einstellen kannst,
hilft es vom Motiv weg zu gehen und dann ins Bild rein zu zoomen.

Beispiel:
 
 
 




Blende 3.5
 
 
 




Blende 22
 
 
Tipp 3:
Kunstwerke mit Langzeitbelichtung

 






Wie du solche
coolen Bilder
machen kannst,
zeige ich dir jetzt:
 
 
 
Du erzielst den Effekt, indem du zb. eine Taschenlampe vor deine Kamera
hälst und relativ lange belichtest. Sobald deine Kamera dann 
belichtet, wedelst du mit der Taschenlampe hin und her.
Wichtig: Das ganze muss in einem dunklem Raum statt finden,
damit man nur die Taschenlampe sieht.
     
Hier musst du aber ziemlich viel rumexperiementieren, da es 
ziemlich viele Möglichkeiten gibt diesen Effekt zu erzielen.
 
 
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